MANIFEST zur Sozialhilfe und Armutsbekämpfung

Die Idee zu einem Manifest wurde in seinen ganz groben Grundzügen am Anlass "Sozialhilfe geht Baden" vom 18. November 2018 in Baden (AG), organisiert durch die Unabhängige Fachstelle für Sozialversicherungsrecht), angeregt und unter Beteiligung der anwesenden Teilnehmer und Podiumsgäste zu Faden geschlagen. Natürlich konnte in dieser kurzen Zeit kein umfassendes und abgestimmtes Manifest entwickelt werden, jedoch besteht Konsens, dass es endlich so etwas geben muss.

 

  • alle privaten oder institutionellen Stakeholder sowie alle MitbürgerInnen (selbstverständlich einschliesslich aller in Armut und/oder von Sozialhilfe lebenden Menschen in der Schweiz) können an diesem Manifest interaktiv mitarbeiten.

  • Es können Vorschläge eingebracht und Diskurse darüber geführt werden.​

  • Schliesslich wird demokratisch abgestimmt werden, was im Manifest inkludiert wird.

  • Das Manifest soll sich dann über die Zeit hin zu einem kristallisierten Leitbild unter maximaler Zustimmung und Identifikation für den sozialpolitischen Diskurs um die Zukunft der schweizerischen Sozialhilfswerke und Armutsbekämpfung entwickeln und soll als Vorlage (Blueprint) für die weitere Ausgestaltung der im Manifest formulierten Werte und Forderungen dienen.

  • Das Manifest soll vermittels Zusammenhalt und Identifikation der von Armut und Sozialhilfe betroffenen Menschen und aller anderen Stakeholder deren relevante gesellschaftliche Kraft bündeln und somit stärken.

  • Das Manifest soll aber auch eine inhaltliche Basis für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit schaffen. Sozialhilfe und Armutsbekämpfung sind Themen, die es überall gibt. Armut ist immer unwürdig - egal, wen es wann oder wo betrifft,  und stellt damit einen Zustand dar, den wir nicht akzeptieren dürfen, sondern bekämpfen müssen.​